Mehr als 350 Mitglieder bilden das internationale Netzwerk des Clubs Alpbach Senza Confini. Er besteht vor allem aus ehemaligen Stipendiaten des berühmten Forums, das seit 1945 jährlich im Tiroler Bergdorf Alpbach in den Kitzbüheler Alpen abgehalten wird, um die relevanten gesellschaftspolitischen Fragen der Zeit zu diskutieren. Heuer findet es von 24. August bis 4. September statt.

Seit kurzem ist die Klagenfurterin Laura Springer (27) die Präsidentin des Clubs. Und auch sie hat den Spirit von Alpbach mit einem Stipendium aufgenommen. „Ich schätze den innovativen Geist des Forums, die Möglichkeit zum Austausch und den Zusammenschluss verschiedener Perspektiven.“ Weswegen der Club heuer auch seinerseits wieder Stipendien für Alpbach vergibt. Bezahlt wird die Teilnahmegebühr und die Unterkunft für die gesamte Dauer. Bewerben können sich junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die einen geografischen Bezug zur Alpe-Adria-Region haben, unter www.senza-confini.com noch bis 31. März.

Matura in Kanada

Springer hat das Bachmann-Gymnasium in Klagenfurt besucht - bis ihre Familie (bestehend aus Vater Gero, Mutter Lisa und ihren jüngeren Brüdern Lukas und Lorenz) aus beruflichen Gründen für drei Jahre nach Vancouver übersiedelt ist. Dort hat sie maturiert, um danach in Wien Kunstgeschichte zu studieren. Ihre Masterarbeit hat sie über Maria Lassnig am Kunstmarkt geschrieben. Und ebendort ist sie jetzt beruflich tätig. Seit 1,5 Jahren arbeitet Laura Springer für Galerist Thaddaeus Ropac in Salzburg als Nachhaltigkeitsmanagerin.

Privat liest und reist sie gerne - und geht so wie eh und je gerne ins Museum. Außerdem ist sie sportbegeistert, geht wandern, laufen oder Ski fahren. „Ich will immer mehr sehen, mehr lernen und mehr erleben.“ Ihr liebstes Zitat: „Gut gemacht ist besser als gut gesagt.“