Wie werden die Finanz- und Rohstoffmärkte auf die Eskalation im Nahen Osten reagieren? Mit Anspannung wurde bereits seit dem Wochenende auf die neue Handelswoche geblickt. Wie stark wird sich die globale Verunsicherung, insbesondere durch die Nervosität auf den Energiemärkten, an den Börsen entladen? An den europäischen Aktienmärkten zeigten die Pfeile bereits im Frühhandel stark nach unten, teilweise konnten die Verluste im Tagesverlauf etwas eingegrenzt werden. Der Wiener Leitindex ATX gab um 1,19 Prozent nach. Der DAX in Frankfurt knickte um 2,56 Prozent ein, der Euro-Stoxx-50 um 2,47 Prozent. Ein Muster, das sich weltweit zeigt: Während die Aktienkurse von Tourismus- und Luftfahrtkonzernen deutlich einbrachen, ging es für Rüstungskonzerne tendenziell nach oben. In Wien gab etwa der Kurs des Caterers Do&Co um mehr als 13 Prozent nach. In Deutschland ging es für den Reisekonzern TUI um 9,9 Prozent und für Lufthansa um 5,2 Prozent bergab.
Bange Blicke auf Straße von Hormus
Nadelöhr sorgt für Nervosität: Öl- und Gaspreise steigen, Börsenkurse fallen
An den Aktienmärkten geht‘s bergab, bei Öl- und Gaspreisen bergauf. Auch Tanken wurde zu Wochenbeginn teurer. Die Blicke sind vor allem auf die für Energietransprote so wichtige Straße von Hormus gerichtet. EU kündigt Energie-Krisenstab an.
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