Es ging Schlag auf Schlag, Wirtschaftsprognosen im Akkord: Den EU-Ausblick gab's Mitte November, Anfang Dezember folgte dann der von den Ökonomen der UniCredit Bank Austria und jener der OECD. Mitte Dezember wurden die Intervalle dann noch dichter: Raiffeisen Research, Wifo und IHS sowie die Nationalbank lieferten binnen drei Tagen ihre Zahlenwerke. An Daten, wie es mit der kriselnden österreichischen Wirtschaft im neuen Jahr weitergehen könnte, mangelt es jedenfalls nicht. Am Vertrauen in Verlässlichkeit und Aussagekraft der Einschätzungen bisweilen aber schon. Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie schnell sich die Hoffnungen auf Besserung wieder zerschlagen können. Mehr als zweieinhalb quälende Jahre verharrte die österreichische Wirtschaft letztlich in der Rezession. Mit entsprechend negativen Folgen auf den Arbeitsmarkt, die Investitionstätigkeit und auch die Staatsfinanzen.
Wirtschaft wächst wieder, aber . . .
Skepsis und Zuversicht: Was 2026 für Österreichs Wirtschaft bereithält
Mehr als zwei Jahre lang verharrte Österreichs Wirtschaft in der Rezession. Der zarte Aufschwung lässt Unternehmen und Arbeitnehmer für 2026 hoffen. Zurecht?
© Adobe Stock