Wie viel Gewicht hält die Eierschale stand? Wie pflanzt man eine Karotte? Wie verläuft der Weg der Milch vom Bauernhof bis in den Kühlschrank? Fragen wie diese beantworten Kärntens Bäuerinnen, die anlässlich des Welternährungstages am Donnerstag, den 16. Oktober, in die Kärntner Volksschulen kommen, um den Schülern Einblicke in die heimische Landwirtschaft zu geben. Denn: In Kärnten soll der 16. auch der „Tag der Kärntner Lebensmittel“ sein. „Jeder zehnte Arbeitsplatz ist direkt oder indirekt mit der Landwirtschaft verbunden“, sagt Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Brunner. „Und wenn die Kärntner nur um ein Prozent mehr Kärntner Lebensmittel essen bzw. kaufen würden, würde das dem Land 3,8 Millionen Euro mehr Wertschöpfung bringen.“
Eckart Mandler: „Essen geht uns alle an“
Neben der Landwirtschaft sind auch die Kärntner Gastronomen, der Verein Genussland und die Slow Food-Initiative Initiatoren des Veranstaltungsreigens rund um den Ernährungstag. Das Motto lautet „Kärnten is(s) anders“. Geplant sind unter anderem Tage der offenen Tür in diversen Betrieben, kulinarische Veranstaltungen in Gasthäusern und Restaurants sowie Vorträge.
„Lebensmittel aus Kärnten sind nicht nur Garant für Qualität und Frische. Sie sichern auch Arbeitsplätze, fördern Nachhaltigkeit und stärken die bäuerlichen Familienbetriebe und die Gastronomie im Land“, sagen die Slow Food-Pioniere Eckart Mandler und Valentin Latschen. Und: „Essen geht uns alle an. Essen bringt Menschen zusammen. Es hätten noch viel mehr Kärntner Lebensmittel Platz am Teller.“