Der steirische Maschinen- und Anlagenbauer Andritz hat im ersten Halbjahr 2025 weniger Umsatz und Gewinn, aber einen deutlich höheren Auftragseingang erzielt. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent auf 3,65 Milliarden Euro zurück, das Konzernergebnis um 14,4 Prozent auf 191,6 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Auftragseingang stieg unterdessen um 22,9 Prozent auf rund 4,73 Milliarden Euro.

Das „solide“ Wachstum im ersten Halbjahr beim Auftragseingang wurde den Angaben zufolge vor allem von den Geschäftsbereichen Hydropower (+72,1 Prozent), Metals (+30,2 Prozent) und Pulp & Paper (+16,7 Prozent) getragen. Der Auftragsstand betrug per 30. Juni 2025 10,398 Mrd. Euro - eine Steigerung gegenüber Ultimo 2024 um 6,7 Prozent.

Der Umsatzrückgang im ersten Halbjahr ist laut Andritz vor allem auf das schwache Marktumfeld und das Ausbleiben von Großaufträgen in den Bereichen Pulp & Paper und Metals im ersten Halbjahr 2024 zurückzuführen. Die operative Marge (EBITA-Marge) blieb mit 8,3 Prozent nach 8,2 Prozent im Vorjahr nahezu stabil. Für das Gesamtjahr prognostiziert der steirische Maschinenbauer einen Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro.

Andritz-Chef ist „insgesamt zufrieden“

Joachim Schönbeck, Vorstandsvorsitzender von Andritz, zeigte sich insgesamt mit dem ersten Halbjahr zufrieden. „Unser starker Auftragseingang und die stabile Marge von 8,3 Prozent verdeutlichen die Robustheit unseres globalen Setups und unterstreichen die Vorteile unseres diversifizierten Geschäfts“, erklärte er laut Aussendung.

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