Die heimischen Haushalte haben im Juni wieder mehr für Energie ausgegeben: Im Vergleich zum Mai stiegen die Preise um 0,8 Prozent, gegenüber dem Juni des Vorjahres zahlten die Haushalte um 3,5 Prozent mehr, wie die Österreichische Energieagentur mitteilt. Heizöl und Treibstoffe waren Preistreiber, während die Preise für Strom und Erdgas im Monatsvergleich leicht nachgaben.
Die Zuspitzung des militärischen Konflikts im Nahen Osten Anfang Juni verteuerte Heizöl um 2,5 Prozent, aber auch bei Benzin (plus 2,2 Prozent) und Diesel (zwei Prozent) gab es Preissteigerungen. Im Jahresabstand kostete Heizöl allerdings um 9,3 Prozent weniger, Benzin gab es um 5,8 Prozent und Diesel um 5,1 Prozent günstiger.
Im Jahresvergleich ergibt sich ein anderes Bild: Heizöl und Treibstoffe sind trotz der jüngsten Anstiege weiterhin günstiger als im Juni 2024. Stark ins Gewicht fällt jedoch der Anstieg der Strompreise, der sich vor allem durch den Wegfall staatlicher Entlastungsmaßnahmen sowie gestiegene Netzentgelte erklären lässt. Insgesamt liegt der Energiepreisindex im Juni 2025 um 3,5 Prozent über dem Vorjahreswert und trägt damit zur allgemeinen Teuerung bei.