Als sich die aufpolierte Doppeltür im „Treaty Room“ des US-Außenministeriums in Washington DC öffnen und Hausherr Marco Rubio mit seinem Staatsgast vor die wartende Presse tritt, setzt Rubio sein bestens eingeübtes Kameralächeln auf. Der demonstrative Handschlag mit seiner österreichischen Amtskollegin Beate Meinl-Reisinger dauert wenige Sekunden, bis die beiden wieder hinter der Doppeltür verschwinden. Fragen zu aktueller US-Politik, die amerikanische Reporter Rubio entgegenrufen, werden ignoriert.