Im vergangenen Geschäftsjahr 2023/24 (per 31. Juli) hat die KTM Fahrrad GmbH in Mattighofen einen Umsatzeinbruch von 601 auf 425 Millionen Euro hinnehmen müssen. Grund ist der massive Nachfragerückgang bei Fahrrädern, wie die am Donnerstag im Firmenbuch veröffentlichte Bilanz des Unternehmens zeigt.

International tritt man als KTM Bike Industries auf und betonte zuletzt wiederholt, nichts mit der mittlerweile aus der Insolvenz gekommenen KTM AG der Pierer Mobility zu tun zu haben.

Ergebnis halbiert, Mitarbeiter abgebaut

Das Ergebnis vor Steuern halbierte sich auf 41,6 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss sank von 67 auf 33,9 Millionen Euro. Auf die Gewinnausschüttung wurde verzichtet, die Eigentümer beließen das Geld im Unternehmen. Der Mitarbeiterstand sank von 419 auf 381 Arbeiter und Angestellte.

Die Umsatzerlöse 2023/24 waren laut Lagebericht vor allem dem hohen Auftragsstand aus dem Vorjahr zu verdanken. Die Zahl der Auftragseingänge sank zuletzt um 45,3 Prozent auf 197.752 ab. Der Lagerbestand war im Gegenzug zum Ende des Geschäftsjahres mit 113.000 Stück deutlich höher als im Jahr davor (89.146). Zum Vergleich: Bereits 2018 produzierte man 200.000 Fahrräder.