Die Bestellung von Jochen Danninger als Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich erfolgte mit Mai, nun steht auch sein Stellvertreter fest: Der 59-jährige Steirer Thomas Spann wird diese Aufgabe im Juni übernehmen, er verlässt damit nach mehr als elf Jahren die Kleine Zeitung, bei der er Geschäftsführer war. Seine Agenden in der Geschäftsführung übernimmt Xenia Daum.

Der Vorstand der Styria Media Group, Vorstandschef Markus Mair und der für die Kleine Zeitung zuständige Vorstand Herwig Langanger danken Spann für seinen langjährigen Einsatz. Dieser habe „die Digitalisierung des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben“, unter seiner Verantwortung sei das Angebot für Leser- und Werbemarkt „vielfältiger und digitaler“ geworden. Auch sein Beitrag für die Markenpräsenz der Kleinen Zeitung in der Steiermark und Kärnten – „insbesondere, aber nicht ausschließlich, bei Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft“ – wird hervorgehoben.

Xenia Daum, Geschäftsführerin der Kleinen Zeitung, übernimmt die Agenden von Thomas Spann | Xenia Daum, Geschäftsführerin der Kleinen Zeitung, übernimmt die Agenden von Thomas Spann
Xenia Daum, Geschäftsführerin der Kleinen Zeitung, übernimmt die Agenden von Thomas Spann
| Xenia Daum, Geschäftsführerin der Kleinen Zeitung, übernimmt die Agenden von Thomas Spann © Kleine Zeitung

Für Spann, der einer südoststeirischen Unternehmerfamilie entstammt, ist es ein Comeback in der Wirtschaftskammer, wenngleich auf überregionaler Bühne. Vor seiner Tätigkeit bei der Kleinen Zeitung war der studierte Betriebswirt u. a. elf Jahre Direktor der steirischen Wirtschaftskammer. Er blicke „mit Freude und Stolz auf die schöne Zeit und das erfolgreiche Wirken mit dem wunderbaren ‚Kleine Zeitung‘-Team“, so Spann. Die Arbeit „mit und für diese Marke“ habe ihn geprägt.

„Balance zwischen analogem und digitalem Angebot“

Im Generalsekretariat der WKO wolle er als Stellvertreter von Danninger insbesondere Akzente in der Digitalisierung setzen, so Spann. Das reiche von den Bildungs- und Serviceangeboten bis hin zu einer Weiterentwicklung der Dienstleistungen für die Unternehmen. „Es gilt eine gute Balance zwischen analogem und digitalem Angebot zu finden“, so Spann. In der Gesellschaft und in der Wirtschaft seien Veränderungen und Krisen zu einem Dauerzustand geworden, es gehe auch darum, noch stärker für die „unternehmerischen Tugenden zu sensibilisieren“, sowohl in der Politik als auch in der Bevölkerung.

Die Digitalisierung betreffe alle Wirtschaftssektoren und befeuere diese Veränderungen, auch hier, so Spann, wolle er die Erfahrungen seiner bisherigen beruflichen Etappen zusammenführen und praktische Expertise einbringen. Zu seinen Aufgabengebieten werden neben der Digitalisierung auch die Bereiche Kommunikation sowie Koordination der Landeskammern zählen.

Mahrer sieht „ideale Besetzung“

Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Harald Mahrer, betont: „Mit Thomas Spann habe ich mich für einen ausgewiesenen Experten entschieden, der neue Impulse für die Organisationsentwicklung und Digitalisierung setzen wird.“ Spanns „unternehmerische Perspektive, sein Verständnis für Kommunikation sowie seine breite Vernetzung machen ihn zu einer idealen Besetzung“, so Mahrer