Schon 2021 waren die europäischen Energiepreise volatil und hatten hohe Werte erreicht – einer der Gründe waren die niedrigen Gasspeicherstände und daraus resultierend die Notwendigkeit aktueller Zukäufe. Mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine verschärfte sich die Situation dramatisch. Europa wurde sich der Abhängigkeit russischer Gaslieferungen bewusst und reagierte sofort: Im Juni 2022 trat eine neue Gasspeicherverordnung in Kraft, die einen Füllstand von 90 Prozent bis zum 1. November jeden Jahres vorschrieb. Damit wurde die Energieversorgung über die Wintermonate sichergestellt.