Kommentar.
Verkehrte Welt: Während die Stadt Klagenfurt vor desolaten Straßen warnt statt sie zu sanieren, sollen am Wörthersee Millionen keine Rolle spielen.
In Kärnten tun sich Parallelwelten auf – jedenfalls gefährliche Gräben, die die Gesellschaft weiter entzweien. Während am Südufer des Wörthersees über einen sechs Millionen Euro teuren Radweg mit einer Länge von nur 1,2 Kilometern diskutiert wird, investiert man in Klagenfurt 20.000 Euro in 140 Straßenschilder. Diese sollen Auto- und Radfahrer auf Gefahren durch Schlaglöcher hinweisen. Anstatt desolate Straßen zu sanieren, wird vor ihnen gewarnt – nicht nur eine Folge des jüngsten Budgetdesasters, sondern Ergebnis jahre- und jahrzehntelanger Fehlentwicklungen. Die Basisinfrastruktur verkommt.
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