Es ist ein Milliarden-Deal im Silicon Valley, der mitten in den sich ausweitenden Zollkonflikt fällt. Der Münchner Chip-Konzern Infineon will sein Geschäft mit der Automobilindustrie mit einem milliardenschweren Zukauf in den USA stärken. Infineon übernimmt für 2,5 Milliarden Dollar (rund 2,28 Milliarden Euro) das autobezogene Ethernet-Geschäft des Rivalen Marvell Technology, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. „Damit ergänzt Infineon sein marktführendes Mikrocontroller-Geschäft und baut es weiter aus“, erklärte der Chip-Konzern.