Die Europäische Kommission drängt die EU-Staaten zu mehr Unterstützung für die Stahl- und Metallindustrie. Alle Möglichkeiten und Spielräume der Staatshilferegeln und Energievorschriften sollten genutzt werden, um Kosten für energieintensive Industriezweige zu senken, heißt es vonseiten der Brüsseler Behörde. So könnten etwa Energiesteuern auf null gesenkt werden. Laut Industriekommissar Stéphane Séjourné sollen die Stahlimporte insgesamt um 15 Prozent sinken.
Neuer EU-Aktionsplan
EU will Stahlimporte um etwa 15 Prozent senken
Die Branche kämpft mit hohen Energiekosten und Billigimporten. Ab April werden bei einer Reihe von Stahlsorten die Importquoten gesenkt.
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