Erst vor zwei Wochen fanden österreichweit Protestkundgebungen statt - so auch in Klagenfurt. Nun ist es auch nach der dritten Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag für private Autobusbetriebe zu keiner Einigung gekommen. Wie die Gewerkschaft vida informiert, geht es österreichweit um rund 12.000 Beschäftigte.
Auch in Kärnten werde man am Dienstag und Mittwoch im Rahmen von Betriebsversammlungen mit den Betroffenen den aktuellen Stand besprechen.
Auswirkungen für Öffi-Nutzer
Dabei kann es zu vereinzelten Verzögerungen und Ausfällen im Personenverkehr kommen. „Wir ersuchen bei den Fahrgästen um Verständnis und möchten aber betonen, dass für uns als Gewerkschaft die Information der Beschäftigten im Vordergrund steht“, sagt Vida-Landessekretär Florian Klengl.
Die Betriebsversammlungen finden am Dienstag von 5 bis 6.30 Uhr in Villach und am Mittwoch von 9 bis 11 Uhr in Klagenfurt statt. Neben einer fairen Abgeltung der Inflation fordert die Gewerkschaft vida auch eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen – insbesondere bei geteilten Diensten und Pausenregelungen. Es geht unter anderem um eine Ausweitung der Zulagen für Nachtarbeit und eine 100-prozentige Sonntagszulage. Die tägliche unbezahlte Ruhepause soll höchstens eine Stunde betragen dürfen. „Selbstverständlich sind wir weiter verhandlungsbereit, Sparmaßnahmen zulasten der Beschäftigten sind für uns aber keine Option“, so Klengl. 1500 Buslenker und -lenkerinnen in 37 Autobusbetrieben sind in Kärnten insgesamt unterwegs.