Als „sehr turbulent“, bezeichnet Herbert Diamant das Jahr 2024 für den Insolvenzschutzverband der Arbeitnehmer (ISA). Denn der Verein der Arbeiterkammer und Gewerkschaft vertrat im Vorjahr 1326 Beschäftigte und machte über zehn Millionen Euro geltend. „Das ist eine Steigerung von 80 Prozent zu 2023“, sagt der ISA-Leiter. Dies sei einerseits auf das Auslaufen der Corona-Hilfen zurückzuführen, aber sei auch der aktuellen wirtschaftlichen Lage geschuldet. Denn auch gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 weist die Statistik einen Anstieg der Pleite-Betroffenen um 45 Prozent aus.
Alarmierender Trend
AK Kärnten: 80 Prozent mehr von Firmenpleiten betroffene Mitarbeiter
Der Insolvenzschutzverband hat 2024 rund 1300 Kärntnerinnen und Kärntner beraten und machte über 10 Millionen Euro geltend. Keine Entspannung für 2025 in Sicht.
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