Laut Fehlzeitenreport 2024 des Wifo dauerten im Jahr 2023 41 Prozent aller Krankenstände ein bis drei, 34 Prozent vier bis sieben Tage. Für bis zu zehn Wochen Krankenstand – je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit – leistet der Arbeitgeber die Entgeltfortzahlung für den krankgeschriebenen Mitarbeiter. Mittlerweile sei der Kostendruck, der durch Krankenstände auf kleineren und mittleren Betrieben laste, jedoch „existenzbedrohend“, warnt Stefan Sternad, Gastro-Sprecher in der Wirtschaftskammer. Ab dem vierten Tag soll daher, so sein Vorschlag, die ÖGK (Gesundheitskasse) die Kosten voll tragen.
Mario Pulker
WKÖ-Gastro-Sprecher: „Am Grundprinzip des Krankenstands ist nicht zu rütteln“
Kärntens Wirte-Sprecher Stefan Sternad sieht durch Kurzzeit-Krankenstände eine existenzbedrohende Belastung und befeuert Diskussion mit Kritik an Ärzten und ÖGK. „Kärntner Kollege ist Ziel hinausgeschossen“, befindet indes Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der WKÖ.
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