Es ist kaum zu glauben. Die Fahrradwege sind vielerorts längst zu eng geworden, und egal, ob es herbstelt, regnet oder die Sonne scheint – immer mehr Menschen sind mit Rädern unterwegs. Radfahren ist ein entscheidender Puzzleteil im Rahmen einer Verkehrswende in urbanen Bereichen. Und trotzdem soll der Fahrrad-Boom vorerst am Ende sein – das schlussfolgert die bekannte Beratungsfirma Roland Berger in einer jüngst veröffentlichten Studie: „Übervolle Lager, steigende Kosten und ein historisch schlechtes Konsumklima: Es gibt nur wenige Wirtschaftszweige, die in jüngster Zeit einen solch massiven Abschwung verzeichneten wie die Fahrradbranche.“