Tief in den Urwald des südamerikanischen, an der Atlantikküste gelegenen Kleinstaats Guyana ist es am Mittwoch in einem Prozess um einen aus Sicht der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) riesigen Anlagebetrug mit 21.000 Geschädigten gegangen. Die Angeklagten sollen ein Geschäftsmodell entwickelt haben, „das von Beginn an nichts Anderes als eine Luftnummer war“, wie Oberstaatsanwalt Marcus Schmitt sagte. Inkriminierter Schaden: 34,9 Mio. Euro.
Prozessbeginn in Wien
„Indiana Jones aus Österreich“, eine Goldmine und 21.000 Geschädigte
In Wien startete der Prozess in einem „riesigen Anlagebetrug“: Geschäftsmodell eines Ex-Konsuls in Brasilien mit einer Goldmine in Guyana ist für den Staatsanwalt „eine Luftnummer“.
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