Die Hinweise darauf, dass es bei der Kernmarke des Volkswagenkonzerns zu weiteren Einschnitten kommen würde, verdichteten sich bereits seit Monaten. Nachdem im Vorjahr ein milliardenschweres Sparprogramm geschnürt worden war, zeichnete sich zuletzt ab, dass die damit verbundenen Ziele trotzdem nicht erreicht werden. Seit Wochenbeginn, die Rede ist schon vom „schwarzen Montag“, wackelt nun offenbar die „heilige Kuh“ von VW: Wie berichtet, wird vom Management erwogen, die 1994 paktierte – und eigentlich bis 2029 gültige – Beschäftigungssicherung zurückzunehmen. Es könnten also betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland drohen, wo derzeit rund 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind. Erstmals in der VW-Historie könnte in Deutschland sogar ein Werk geschlossen werden. Die mächtige Belegschaftsvertretung rüstet sich bereits für einen harten Kampf um Jobs und Standorte. Erste belastbare Informationen darüber, wie die Sparpläne nun im Detail aussehen könnten, soll es heute bei einer Betriebsversammlung geben.
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