Es tut sich was im Osten Klagenfurts, denn das schwedische Möbelhaus Ikea bekommt demnächst neue Nachbarn. Wie berichtet, plant dort das Autohaus Denzel den Bau eines neuen Standorts. Nun gibt es auch Pläne für eine moderne Waschanlage.

Nach der ersten Waschanlage, die sich gerade in Villach in Bau befindet, plant die Familie Oberscheider in Klagenfurt das zweite Indoor-Waschcenter zu errichten. Das Projekt sieht einen 70 Meter langen, hochmodernen Waschtunnel im Indoorbereich vor. Ergänzt wird dieser durch 21 Saugplätze in einer weitläufigen Halle. Zusätzlich stehen den Kundinnen und Kunden 35 kostenlose Außensaugplätze zur Verfügung. Für all jene, die ihr Fahrzeug selbst reinigen möchten, sind 17 Selbstbedienungsplätze vorgesehen.

Bau in Klagenfurt sei „der nächste logische Schritt“

Das Unternehmen verfügt derzeit über acht Standorte in ganz Österreich. Mit jenem in Klagenfurt investiert Herbert Oberscheider, ein ehemaliger Eishockeyprofi und Präsident des EHC Lustenau, erneut in „innovative Fahrzeugpflege und nachhaltige Infrastruktur“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. „Nach Villach ist Klagenfurt für uns der nächste logische Schritt. Die Lage direkt neben dem schwedischen Einrichtungshaus bietet ideale Voraussetzungen für eine hohe Kundenfrequenz und beste Erreichbarkeit“, erklärt darin Herbert Oberscheider. Damit entsteht in Klagenfurt ein weiteres modernes Waschcenter in Kärnten – mit einem klaren Fokus auf Komfort, Effizienz und Qualität. Kurze Waschzeiten, moderne Technik und großzügige Platzverhältnisse sollen ein „neues Niveau in der Fahrzeugpflege bieten“.

„Unsere Prozesse sind darauf ausgelegt, die Fahrzeuge sorgfältig und nachhaltig zu waschen. Wir fangen das gesamte Abwasser auf. Verschiedene Becken und Filter bereiten dieses so wieder auf, dass es die Ursprungsqualität hat. Lediglich fünf Prozent ergänzt die Anlage mit Frischwasser“, beschreibt Oberscheider den Wiederaufbereitungsprozess. „Außerdem betreiben wir den Standort zu 100 Prozent mit Sonnenenergie.“ Die Investitionssumme für das Projekt beträgt rund 10 Millionen Euro. Der Baustart ist nach positivem Abschluss des Genehmigungsverfahrens geplant. Ob das Verfahren von ähnlich viel Kritik wie in Villach begleitet sein wird, ist fraglich. In der „Krone“ äußerte sich Wirtschaftsreferent Julian Geier (ÖVP) positiv zum Projekt.