Andreas Reiter hat diese Entwicklung bereits vor mehr als zehn Jahren prognostiziert: „Europa wird zu einem historischen Freizeitpark, der begehbar, aber auch zu bezahlen ist.“ Daher kommt es für den renommierten Tourismus- und Freizeitforscher auch nicht überraschend, dass sich immer mehr europäische Städte und Orte mit den Themen Eintrittsgeld und Zutrittsgebühr befassen. Das prominenteste Beispiel ist seit Mai die Lagunenstadt Venedig, wo von Tagestouristen fünf Euro an Eintrittsgeld verlangt werden.
Massentourismus
Eintrittsgeld für touristische Hotspots? „Auch in Österreich wird das kommen“
Venedig hat es schon umgesetzt, nun will auch Zermatt von Tagestouristen Eintritt verlangen. Tourismusforscher Andreas Reiter rechnet auch in Österreich damit.
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