Die börsennotierte Immofinanz AG und ihr Mehrheitsaktionär CPI Property Group prüfen eine mögliche Unternehmenszusammenführung. Dazu werde ein Rahmenvertrag abgeschlossen.

Dabei sollen auch andere Formen der Integration, etwa eine Fusion von Vermögenswerten, Funktionen und wichtigen Unternehmenseinheiten evaluiert werden, teilte Immofinanz in einer Aussendung mit. Ziel sei die Optimierung der Kapitalstruktur der Gruppe.

Die Folgen der Fusion

Zu den Folgen einer solchen Fusion für die Börsennotierung der Immofinanz wollte sich das Unternehmen auf APA-Anfrage nicht äußern. Auch zum Zeitplan der Prüfung gab es keine Informationen. Der Prozess sei nun gestartet worden, das Ergebnis sei offen, erklärte eine Sprecherin.

Die dem tschechischen Milliardär Radovan Vitek zugehörige CPI Property hält derzeit über 75 Prozent an der österreichischen Immofinanz. Der Investmentfondsgesellschaft Petrus Advisers rund um den Aktionär Klaus Umek gehören laut Aktionärsstruktur 1,1 Prozent der Aktien und 5,1 Prozent via Call-Optionen. Ein Anteil von 0,5 Prozent entfällt auf eigene Aktien, der Rest befindet sich im Streubesitz.

Die Immofinanz-Aktie stand am Vormittag an der Wiener Börse mit 0,19 Prozent im Plus bei 26,90 Euro.