Österreich droht ein Rekord-Pleitenjahr. Diese Vermutung legen zumindest aktuelle Zahlen nahe, die der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Montag veröffentlichte. So wurden hierzulande in den ersten sechs Monaten 2098 Firmeninsolvenzen eröffnet. Um 35,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und so viele wie seit 15 Jahren nicht mehr. In Summe prognostiziert der AKV für das gesamte Jahr rund 7000 Insolvenzen. Als Gründe führen die Kreditschützer Konsum- und Investitionszurückhaltung, hohe Zinsen und eine fehlende Kreditnachfrage an.
Plus auch bei Firmeninsolvenzen
Steirische Privatpleiten: Drittes Rekordjahr in Folge bahnt sich an
Die eröffneten Firmeninsolvenzen legten im ersten halben Jahr in der Steiermark um mehr als 30 Prozent zu, täglich schlittern zwei Betriebe in die Pleite. Außergewöhnlich hoch ist im Bundesland auch die Zahl der Privatpleiten.
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