Mit Gegenwind hatte Georg Pölzl oft zu tun. Ein Volksbegehren gegen Poststellen-Schließungen zugunsten neuer Post-Partner, Wickel mit der Gewerkschaft, die sich gegen Personalabbau stemmte, oder das Ende der Bankpartnerschaft mit der Bawag sind nur einige harte Gegenwind-Passagen in der 15-jährigen „Amtszeit“ des scheidenden Post-Chefs Georg Pölzl. In wenigen Wochen geht der passionierte Segler bei dem teilstaatlichen, börsennotierten Unternehmen von Bord.
Georg Pölzl
Scheidender Post-Chef: „Das war schon ein Höllenritt“
Georg Pölzl setzte in seinen 15 Jahren als Post-Chef radikal auf Modernisierung. Die Gründung der „bank99“ mit Pandemiebeginn sei ein „Höllenritt“ gewesen.
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