Die japanische Zentralbank beendet ihre jahrelange Negativzinspolitik. Die Währungshüter entschieden am Dienstag, den kurzfristigen Leitzins von minus 0,1 Prozent auf eine Spanne von 0 bis 0,1 Prozent anzuheben. Der Negativzins galt seit dem Jahr 2016 und sollte die Kreditvergabe der Banken, die chronisch niedrige Inflation und letztlich die Gesamtwirtschaft anschieben.
Historische Kehrtwende
Japan macht Schluss mit dem Negativzins
Japans Zentralbank erhöht erstmals seit 17 Jahren den Leitzins. Der Zinssatz liegt künftig zwischen null und 0,1 Prozent. Die Bank of Japan ist damit die letzte große Zentralbank, die eine Zinswende nach oben vollzieht.
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