Die Kategorien „rational“ und „irrational“ sind für das Erfassen des milliardenschweren Signa-Debakels und seiner Hasard-Historie – nachweislich – nur bedingt geeignet. Das führten auch die gestrigen Abstimmungen über die Sanierungspläne der Kerngesellschaften „Prime Selection“ und „Development“ vor Augen. Die Gläubiger, die zusammengenommen mittlerweile Forderungen in Höhe von fast 15 Milliarden Euro angemeldet haben, stimmten einer Sanierung via Treuhandlösung zu, jene der Development ebenfalls. Vereinfacht gesagt, soll nun ein Treuhänder im Zeitraum von maximal fünf Jahren die Luxusimmobilien verwerten.
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