In Moskaus schillernder Einkaufswelt haben nach dem kriegsbedingten Weggang einiger großer westlicher Ketten längst andere die Geschäfte übernommen. Im Jewropejski-Einkaufzentrum im Herzen Moskaus ist anders als nach Beginn der Sanktionen kaum noch Leerstand zu sehen. Es gibt Mode aus der Türkei, Technik von Miele oder Apple, darunter auch das neuste iPhone. Vieles, was es eigentlich nicht geben sollte, gelangt über Parallelimporte aus Drittländern in das Riesenreich. Armenien, Kirgistan, Kasachstan oder Belarus steigerten allesamt die Exporte nach Russland massiv.
Sanktionen zum Trotz
Warum es in Moskau die neuesten iPhones zu kaufen gibt
Parallelimporte boomen und sorgen dafür, dass in Moskaus Einkaufstempeln wenig Mangel an westlichen Produkten herrscht. Zugleich tun sich europäische Unternehmen mit dem Abschied aus Russland schwer. Alles eitel Wonne ist in Russlands Wirtschaft freilich längst nicht.
© Imago