Der Insolvenzverwalter der Signa Holding, der Anwalt Christof Stapf, traut sich erst in einigen Wochen eine Einschätzung zu, ob der Plan, die mit fünf Milliarden Euro verschuldete Firma zu sanieren, hält. Erst bei der Berichtstagsatzung am 19. Dezember „wird sich eine Einschätzung treffen lassen, wie realistisch der vorgelegte Finanzplan ist und ob ein Sanierungsplan erfüllt werden kann“, erklärte Stapf am Donnerstag.
Hoher Zeitdruck bei Signa-Pleite
Größte Insolvenz der Wirtschaftsgeschichte ist ein „Husarenritt“
Signa-Insolvenzverwalter traut sich Einschätzung erst in Wochen zu. Gläubigerschützer sieht die Signa Holding vor einem „Husarenritt“. Ob die Quote bedient werden kann, ist fraglich. Zu einer heute, Donnerstag, fälligen 200 Millionen-Euro-Anleihe von Signa Prime gibt es keine Informationen.
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