Trotz Flaute im Wohnungsbau hat der börsennotierte Bauriese Strabag seine Bauleistung heuer bisher stark erhöht. In den ersten drei Quartalen 2023 legte die Leistung gegenüber der Vorjahresperiode um 8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro zu, wie der Konzern am Donnerstag bekannt gab. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde nun von 18,6 auf 18,9 Milliarden. Euro hochgesetzt.
„Im bisherigen Jahresverlauf hat sich bestätigt, dass wir dank unserer breiten Aufstellung - nach Ländern und Bausparten - in der Lage sind, Rückgänge in einzelnen Bausegmenten mehr als auszugleichen“, erklärte Konzernchef Klemens Haselsteiner.
„Während der Wohnbau im aktuellen Umfeld unter Druck bleibt, nehmen wir im öffentlichen Hochbau und im Gewerbe- und Industriebau positive Tendenzen wahr“, so der Vorstandsvorsitzende. Die Geschäftsentwicklung im Verkehrswegebau stelle sich „unverändert solide“ dar.