Die erste KV-Runde in der privaten Sozialwirtschaft ist Dienstagabend nach acht Stunden erwartungsgemäß ergebnislos unterbrochen worden. Das Angebot der Arbeitgeberseite, 8,8 Prozent höhere Gehälter, wird von den Gewerkschaften GPA und vida als „unzureichend“ abgelehnt. Sie fordern 15 Prozent mehr bzw. mindestens 400 Euro – das wiederum lehnt der Dachverband SWÖ (Sozialwirtschaft Österreich) als „unrealisierbar“ ab.
KV-Verhandlungen
Sozialwirtschaft reibt sich am Bund: „Krisen nur durch Politikversagen“
Nach der ersten KV-Runde am Dienstag will die Arbeitgeberseite der privaten Sozialwirtschaft mit „Mythen“ aufräumen und übt massive Kritik am Bund. Gefordert wird eine Zusage des Bundes, den vor zwei Jahren eingeführten Pflegezuschuss unbefristet weiterzuführen.
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