Es war nur ein kurzes Aufatmen, das durch Klassenräume und Kinderzimmer ging. Denn seit Sonntag, 17. Jänner ist es Gewissheit - in diesem (verkürzten) Wintersemester gibt es keinen Präsenzunterricht an den Schulen mehr. Für Renate Ofner-Rucker, Direktorin der Mittelschule Krottendorf-Gaisfeld ist das keine Überraschung: "Aufgrund der Erfahrungen des vergangenen Jahres habe ich so etwas schon erwartet", sagt sie. Und die Konsequenzen seien schon am heutigen Montag spürbar gewesen, denn jede Woche kommen mehr Kinder zur Betreuung in den Unterricht. Nicht, weil die Eltern die Corona-Maßnahmen torpedieren wollen, "aber weil es schlichtweg nicht mehr geht zu Hause".
Lockdown der Schulen
"Nichts kann den persönlichen Kontakt ersetzen"
Dass die Schulen erst wieder am 15. Februar in die Präsenzphase starten, sorgt auch unter weststeirischen Lehrern, Eltern und Schülern für Unbehagen. Die Zahl jener Kinder, die die Betreuung in der Schule in Anspruch nehmen, steigt.
© APA (Hans Punz)