In Stallhofen stand seit 5.30 Uhr am Dienstagmorgen der Keller eines Einfamilienhauses in Brand. Hackgut einer Hackschnitzelheizung in dem Keller hatte Feuer gefangen. Ein Nachbar bemerkte die starke Rauchentwicklung in den Morgenstunden und verständigte den Besitzer. Dieser alarmierte die Feuerwehr.

64 Kameraden im Einsatz

Rupert Preglau, Kommandant der Feuerwehr Stallhofen, bestätigt, dass die Kameraden in den Vormittagsstunden den Brand unter Kontrolle bringen konnten. Preglau hatte sofort weitere Feuerwehren aus der Umgebung alarmiert: So waren die Feuerwehren Stallhofen, Södingberg, St. Bartholomä/St. Oswald, Stiwoll und Steinberg mit insgesamt 64 Personen im Einsatz.

"Es war körperlich ein sehr fordernder Einsatz", schildert Preglau. Der Raum im Keller war stark von Rauch kontaminiert, was die Lungen der Kameraden stark belastet hat. Die eingesetzten Atemschutztrupps mussten sich immer wieder abwechseln, um das angebrannte Hackgut ins Freie zu befördern. Die Feuerwehr Steinberg füllte rund 37 Atemschutzflaschen nach, um weitere Ressourcen bereitzustellen.

Wie die Brandursachenermittlung ergab, gerieten durch einen Rückbrand aus der Brennkammer über die Zubringerförderschnecken Teile des Heizmaterials (Hackschnitzel) in Brand. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere Tausend Euro.

Keine Verletzten

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, bestätigt das Rote Kreuz Voitsberg-Köflach. Jedoch war in den Morgenstunden ein Einsatzfahrzeug als "Brandambulanz" vor Ort, um im Notfall verletzten Feuerwehrkameraden zu helfen.