Beryllium ist ein Leichtmetall, das heute etwa für Röntgenröhren oder in Kernreaktoren eingesetzt wird. Es wird als Legierungszusatz zum Härten von Nickel und Kupfer verwendet, ist jedenfalls heiß begehrt. Denn vor allem ist es eines: überaus selten. Dieser Umstand, gepaart mit der allgemein schlechten Wirtschaftslage in den 1920er Jahren, ließ einen gewissen Diplomingenieur Kurt Seidler das große Geld wittern.
Historischer Rundgang
Als ein Hochstapler in Edelschrott das große Geld versprach
Im Jahr 1929 täuschte ein Steirer eine wertvolle Beryllium-Fundstätte in Edelschrott vor. Er prellte damit Schweizer Investoren und viele Arbeitnehmer im Land.
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