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Landwirtschaft im Bezirk WeizCorona als Chance, Probleme mit Erntehelfern und Wetter

Die heimischen Bauern hoffen, von der in Coronazeiten gestiegenen Nachfrage nach regionalen Produkten auch in Zukunft zu profitieren. Schwierigkeiten gibt es bei der Anreise von ausländischen Arbeitskräften. Auch das Wetter sorgte für Probleme.

Weizer Landwirte und Kammerfunktionäre mit Plakaten der aktuellen Kampagne für den Kauf regionaler Produkte © Jonas Pregartner
 

Jede einzelne Kaufentscheidung bestimmt mit, wo und wie Lebensmittel letztendlich produziert werden“, sagt Bezirkslandwirtschaftskammer-Obmann Josef Wumbauer. Er möchte den „Schwung mitnehmen“ aus der gestiegenen Nachfrage nach regionalen Produkten und der Wertschätzung für die Arbeit der Bauern im Zuge des Corona-Lockdowns. „Sehr viele Kollegen haben das erkannt“, sagt auch Bezirks- und Obstbäuerin Ursula Reiter aus Gleisdorf, „und die Ab-Hof-Verkäufe und Hofstandl sind wie Pilze entstanden.“ Ähnliches weiß Wumbauers Stellvertreter, der Fischbacher Milchbauer Walter Kaindlbauer, zu berichten: „Seit zehn Jahren haben wir keine Hofabholer mehr gehabt. Mit dem Lockdown waren auf der Stelle fünf, sechs, sieben Leute auf dem Hof und wollten Milch holen – wir waren gar nicht vorbereitet!“ Auch sein Rindfleisch verkaufe sich nun nach einer Schlachtung deutlich schneller.

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