Wie viele Personen auf heimischen Straßen mit fragwürdig ausgestatteten Vehikeln fahren, zeigte sich am Mittwoch bei einer Kontrolle der Bezirksverkehrsgruppe Weiz. Sie waren den ganzen Tag über mit dem Prüfzug der steiermärkischen Landesregierung im Bezirk unterwegs, hauptsächlich aber im Stadtbereich. Das Fazit: Es gab 59 Anzeigen bei der Bezirkshauptmannschaft, 21 Mal wurde wegen Mängeln „Gefahr im Verzug“ festgestellt und insgesamt zehn Kennzeichen abgenommen.
Der Fokus der Kontrollen mitsamt technischer Überprüfung durch Experten lag auf Schwerverkehr wie Lkw und Busse sowie Pkw, informierte die Polizei. Was die Beamten dabei an Mängeln feststellten: Fahrzeuge, deren Motoröl auf den heißen Auspuff tropfte, wobei jederzeit ein Feuer ausbrechen hätte können. Oder auch Abgasanlagen, bei denen Filter hinausgeschnitten und durch ein einfaches Rohr ersetzt wurden, um Abgaswerte zu erfüllen.
Zehn Fahrzeuge mussten abgestellt werden
Außerdem massive Durchrostungen, sowie erhebliche Reifenbeschädigungen, sodass es jederzeit zu einem Reifenplatzer hätte kommen können. Die Mängel gingen so weit, dass zehn Fahrzeugen an Ort und Stelle das Kennzeichen abgenommen werden musste. Die betroffenen Lenker waren gezwungen, ohne sie von Dannen zu ziehen.