Besuch in EichköglIdentitäre sind in der Südoststeiermark nicht willkommen

Die Identitäre Bewegung Steiermark eröffneten ihre neue Zentrale in der südoststeirischen Gemeinde Eichkögl. Dort fühlt man sich damit alles andere als wohl. Bezirkspolitik will gemeinsam "Flagge zeigen".

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Identitäre eröffnen Zentrale in Eichkögl - der Vermieter vor seinem Haus
Vermieter Peter Mayer vor seinem Elternhaus in Eichkögl © Katharina Siuka
 

Das südoststeirische Eichkögl zählt nur 1335 Einwohner. Dass unter ihnen jetzt die Identitäre Bewegung Steiermark ihre neue Zentrale eröffnet hat? „Bei uns ist das kein Thema“, sagt Wirt Franz Alois Neumeister. Ortschef Heinz Konrad (VP) hat anderes erlebt: „Bürger haben sich gemeldet, sie sind besorgt. Das passt nicht bei uns.“ Immerhin stuft der Verfassungsschutz Teile der Gruppierung als rechtsextrem ein.

Kommentare (3)
paulrandig
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Hätte ich ein Haus, würde ich es auch zur Verfügung stellen.

Allerdings würde ich es zuerst ibizamäßig vollständig mit Audio- und Videowanzen ausstatten. Im Fall des Falles (oder war es Fall der Falle?) stünden die Interessen des Staates wohl über denen der Privatsphäre.

HPIK1RXCA6MZ63IL
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Die Bestrebungen diese Gruppierung

einzudämmen kann man nur gut heißen. Die Region wird sich wehren und das halte ich für ein gutes Zeichen! Ein Aufmarschgebiet für Rechtsradikale zu werden dürfte weder für den Tourismus, noch für Wirtschaft und Industrie von Interesse sein.

Lodengrün
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Herrlich wenn ein FP Abgeordneter sich ablehnend

zu den Identitären äußert. Ist doch die Partei durchzogen von Sympathisanten dieser Bewegung. Und nicht vom Fußvolk, nein von Leuten die erste Ämter bekleiden. Beginnend in der Steiermark Herr Rauch.