Es ist noch gar nicht lange her, dass Thomas und Manuela Schober von der Mostschenke im Gewölbe in Ratschendorf (Gemeinde Deutsch Goritz) schlaflose Nächte verbrachten, weil sie zwei „Flascherlbabys“ aufgezogen hatten. Die beiden Kamele, Saphira und Nala, verloren bereits wenige Tage nach der Geburt Mutter Jenny und Mutter Indira konnte keine Milch geben. So fütterten die Schobers sie alle zwei Stunden, Tag und Nacht, mit Kuhmilch. „Wenn wir nicht im Stall waren, haben sie geweint. Sie haben in der Nacht beim Badezimmer reingeschrien“, schwelgen die beiden in Erinnerung.
Kamel-Baby am Weg?
Die größte Kamelherde Österreichs wächst um ein Zirkuskamel und zwei Lamas
Pechmanns alte Ölmühle in Deutsch Goritz beheimatet nun ein verletztes Tier aus dem Zirkus und bereitet sich auf eine Kamelgeburt vor. Ab Samstag, 8. März, kann man die Tiere wieder bestaunen.
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