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Steirer des TagesEr gibt den Menschen Zukunft

Georg Gnigler ist Länderreferent für Burundi. Es steht im Zentrum der gerade laufenden Caritas-Hungerhilfe.

Mit Herz bei seiner Arbeit für seine "große Liebe Afrika": Georg Gnigler
Mit Herz bei seiner Arbeit für seine "große Liebe Afrika": Georg Gnigler © Caritas/Max Daublebsky
 

Doppelt so groß wie die Steiermark und ungefähr so viele Einwohner wie Österreich: Das ist Burundi. Seit geraumer Zeit engagiert sich die Caritas Steiermark in dem südwestafrikanischen Staat. „Landschaftlich lässt sich Burundi gut mit der Steiermark vergleichen“, erzählt Georg Gnigler. Er ist als Caritas-Referent für das Land zuständig. Der gebürtige Oberösterreicher studierte Landschaftsökologie an der Universität für Bodenkultur in Wien, bevor er drei Jahre für die Entwicklungszusammenarbeit nach Burkina Faso ging. Nach seiner Rückkehr nach Österreich ließ er sich mit seiner Familie in Graz nieder und arbeitete in der Raumplanung.

Caritas-Hungerhilfe

Die Schwerpunktländer der
Caritas Steiermark sind Südsudan und Burundi. Dort bietet das Hilfswerk Schulungen für Landwirtschaft und Energieeffizienz an und betreibt Ernährungszentren und Heime für Waisenkinder.


Spenden erbeten an: Caritas-Hungerhilfe, IBAN AT082081500001691187 oder online unter www.caritas.at

Konfliktbeladenes Land


Im Jahr 2013 wechselte der dreifache Familienvater zur Caritas – und damit wieder zu seiner „großen Liebe Afrika“. Auch wenn die Umstände herausfordernd sind: „Burundi ist seit seiner Unabhängigkeit 1962 nie zur Ruhe gekommen.“ Zwar schlossen 2005 die Konfliktparteien nach einem zwölfjährigen Bürgerkrieg Frieden. Doch die umstrittene Präsidentenwahl 2015 verschärfte die Lage im Land wieder.

Doch auch fehlendes Wissen lässt Burundi nicht vorwärtskommen. Gnigler erläutert: „90 Prozent der Menschen leben von der Landwirtschaft. Vom Staat gibt es aber weder Bildungsangebote noch Informationen in diesem Bereich.“ Dort setzen auch die Entwicklungsprojekte der Caritas an: neue Anbautechniken, neue Kulturfolgen, hochwertiges Saatgut, Einnahmen-/Ausgaben-Rechnung. Wobei der 55-Jährige betont: „Wir setzen auf nachhaltige Landwirtschaft, ohne Hybrid-Saatgut, Kunstdünger oder Pestizide.“

Ausbeutung und schwierige Bedingungen

Sorgenfalten bereiten Gnigler der Landraub und der Klimawandel in Afrika, ebenso die Migration: „Diese Menschen machen sich auf den Weg, weil sie nichts mehr zu verlieren haben außer das eigene Leben.“


Wie er selbst Afrika sieht? „Bei uns ist alles abgesichert. Das wahre Leben findet dort statt.“

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jg4186
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Danke, Hr. Gnigler

Danke, Hr. Gnigler und Kompliment für ihr Tun. Wir können stolz und dankbar sein, dass es Landsleute wie sie gibt. Ihr Tun kann man nicht hoch genug achten und werten - meine höchste Anerkennung!

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