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Knoten Riegersdorf bei IlzAuftrag für S 7 geht an drei österreichische Firmen

Die Unternehmen Porr, Granit und Gebrüder Haider werden den Knoten Riegersdorf errichten. Der Auftrag hat ein Volumen von 23,8 Millionen Euro.

Rund 700 Millionen Euro werden von der Asfinag in die S 7 Schnellstraße investiert
Rund 700 Millionen Euro werden von der Asfinag in die S 7 Schnellstraße investiert © Gerald Hirt
 

Im September startet die Asfinag mit dem ersten großen Baulos der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße: der Errichtung des Knotens an der A 2 bei Riegersdorf.

Geplant war der Start eigentlich bereits vor Sommerbeginn, doch aufgrund eines Einspruchs beim Vergabeverfahren beim Bundesverwaltungsgericht verzögerte sich das Vorhaben. „Es ist durchaus üblich, dass es Einsprüche von anderen Bewerbern gibt“, erklärt Alexander Walcher, Geschäftsführer der Asfinag Baumanagement-Gesellschaft.

Nun sei jedoch alles überprüft worden und die Bestbieter ausgewählt worden. Eine Arge aus den drei österreichischen Unternehmen Porr, Granit und Gebrüder Haider werden den Knoten Riegersdorf – die Projektkosten betragen 23,8 Millionen Euro – errichten. Dieser soll künftig die rund 28 Kilometer lange S 7 mit der Südautobahn verbinden.

Tunnelbau

Der zeitkritischte und aufwendigste Bauabschnitt sei laut Walcher jedoch der insgesamt drei Kilometer lange Tunnel bei Rudersdorf. Ende des Jahres soll damit begonnen werden. Da der Untergrund teilweise aus losem Sand besteht, könne man hier nicht die übliche Baumethode – nämlich Sprengungen– anwenden, sondern müsse sich mit dem Baggervortrieb durch graben.

Die Ausschreibung für das Tunnel-Bauprojekt wurde laut Walcher bereits gemacht, derzeit werden die verschiedenen Angebote geprüft. „Wenn alles nach Plan läuft, soll der Tunnel Ende des Jahres 2022 fertiggestellt sein“, sagt der Geschäftsführer.

Gegner des Bauprojektes

Trotz der Projektgegner, die immer wieder mit rechtlichen Einsprüchen versucht haben, den Bau zu verhindern, laufe alles nach Plan. „Wir haben alle Genehmigungen für den westlichen Abschnitt“, sagt Walcher und fügt hinzu, dass man auch für den Ostabschnitt die Bescheide in den Verfahren in Wasserrecht und Naturschutz bald vorliegen hätte. Auch bei den insgesamt 460 Grundeinlösungen wäre es nur zu drei Enteignungen gekommen, so Walcher.

Insgesamt investiert die Asfinag in den Neubau der S 7 rund 700 Millionen Euro. „Die Verkehrsfreigabe für die gesamte S 7 ist für 2023 geplant“, sagt Andreas Fromm, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH.

Entlastung für B 65 und B 319

Die neue Schnellstraße soll insgesamt 28 Kilometer lang werden und führt von Riegersdorf bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz. Dadurch soll den Verkehr auf der B 65 (Gleisdorfer Straße) und der B 319 (Fürstenfelder Straße) um rund 20.000 Fahrzeuge pro Tag reduziert werden. „Die gesamte Region profitiert davon und wartet auf die Fertigstellung“, erzählt Walcher.

Kommentare (3)

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ffld
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Befürworter

Liebe S7 Befürworter, seht euch mal die Schlägerungen und die Baustraßen an.
Wenn ihr danach noch immer von diesem Umwelt zerstörenden Projekt überzeugt seid, dann will ich keine Klagen hören, wenn Hochwasser und Hagel über euch kommen.
Aber leider haben viele Befürworter ihre Bildung nur aus dem Gasthof...

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ffld
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20.000 Fahrzeuge

wie kann man 20.000 Fahrzeuge reduzieren, wenn in Großwilfersdorf "nur" 15.000 Fahrzeuge fahren.
Dan gibt es noch eine Hochrechnung im UVP-Bescheid, dass Großwilfersdorf nach Fertigstellung 11.000 Fahrzeuge Restverkehr hat.
Ich glaube irgend jemand ist in der 3. Klasse Volksschule ausgestanden.
Aber traurig: Es gibt Bürger, die glauben diese Lügen.......

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jokerr22
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Ich glaube es erst...

... wenn ich auf der S7 fahre....

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