MurtalbahnWindhund statt Murdackel? Dem stehen 300 bis 500 Millionen Euro im Weg

Im Landtag erteilte Verkehrslandesrat Anton Lang am Dienstag den Hoffnungen vieler Murauer eine deftige Absage - und nannte erstmals konkrete Zahlen zur Murtalbahn. Die Details liegen der Kleinen Zeitung vor.

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Die Weichen für die Zukunft der Murtalbahn sind noch immer nicht gestellt © Peter Haselmann
 

Die Absage war höflich verpackt, aber sie war eindeutig: Im Landtag äußerte sich am Dienstag, 23. März, Verkehrslandesrat Anton Lang (SPÖ) erstmals konkret zu den Plänen für die Murtalbahn. Lambert Schönleitner von den Grünen wollte in einer Befragung zu Beginn der Sitzung wissen, "wie denn der aktuelle Stand für die Modernisierung der Murtalbahn" sei. Wie berichtet ist die Bahn seit Wochen ein heißes Thema im Land, zwischen SPÖ und ÖVP knisterte es zuletzt ordentlich - dazu später mehr. "Wie soll die Bahn künftig aufgestellt werden, damit aus dem langsamen Murdackel ein flotter obersteirischer Windhund wird?", wollte Schönleitner von Lang wissen.

Kommentare (4)
HannesK
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Wieder einmal ÖVP-Phrasen...

Fast alle Projekte des Bundes/Landes/Gemeinde können zu politischen Projekten hochstilisiert werden, Die ÖVP sollte sich also mit Phrasen bedeckt halten.
Die Verantwortlichen sind gut beraten, sich an der Vorzeigebahn der Salzburg AG, der Pinzgauer Lokalbahn, ein Beispiel zu nehmen - wie man modernisiert und attraktiver werden kann. Die Salzburg AG bewies dies auch mit der Wolfgangsee-Schifffahrt und mit der Schafbergbahn

HannesK
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NACHTRAG:


Die Salzburg AG ist mit der Holding Graz vergleichbar

Zwiepack
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6
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Für die Elektrifizierung der Ostbahn

sind 120 Mio. vorgsesehen, warum soll das bei der Murtalbahn drei mal so teuer sein? Die Zahlen sind nicht ganz plausibel.

steptrev
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Steht eh im Text:

Elektrifizierung plus Streckenausbau plus Fahrzeuge plus Betrieb auf 30 Jahre versus reine Investitionskosten für die Elektrifizierung.