Die Trophäenschau im Rahmen des diesjährigen Bezirksjägertages im Rinderzuchtzentrum von Traboch zog diesmal nicht nur Jägerinnen und Jäger an, sondern auch nichtjagende Interessierte. „Trophäenschauen stellen ein bedeutendes Instrument zur Beurteilung und Dokumentation heimischer Wildbestände dar und liefern wichtige Rückschlüsse auf Altersstruktur, Gesundheitszustand und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wildpopulationen“, betonten die Verantwortlichen der steirischen Landesjägerschaft.
In der Steiermark gibt es insgesamt 24.300 Jägerinnen und Jäger, wobei der Frauenanteil schon auf mehr als ein Drittel gestiegen ist. 2536 Jagdreviere erstrecken sich auf einer Fläche von 1,6 Millionen Hektar. Knapp 1500 Reviere sind Eigenjagden, wovon 370 verpachtet sind. Im Bezirk Leoben gibt es 1000 Jagdkartenbesitzer und 120 Reviere, wobei die größten in Privatbesitz sind.
Spannend ist auch, dass im noch laufenden Jagdjahr, das immer von 1. April bis 31. März dauert, steiermarkweit mehr als 8000 Rehe, 65 Stück Rotwild und 42 Wildschweine dem Straßenverkehr zum Opfer fielen. Wobei die Dunkelziffer höhere Zahlen ergeben dürften, wie von der Landesjägerschaft zu erfahren ist. 331 Rehe seien von freilaufenden Hunden getötet oder schwer verletzt worden.