Die Brust von Martin Breg ist breit – noch breiter als gewöhnlich für einen Handballer, der am Flügel zaubert. Der Sieg der Füchse in Krems hat das Selbstvertrauen der ganzen Mannschaft gestärkt. Es war der dritte Sieg in Folge. "Wir sind auf einer Welle der Euphorie und wollen darauf bleiben", sagt der 31-Jährige. Heute kommt mit Bregenz ein großer Name des heimischen Handballs in die Halle von Trofaiach und die Vorarlberger versuchen, wieder an den Glanz vergangener Meisterjahre anzuknüpfen. "Sie haben einen neuen Trainer und neue Spieler. Wenn die ersten sieben fit bleiben, gehören sie sicher zu den Titelfavoriten", sagt Breg, "aber die Saison ist lang und ich denke auch, dass wir den breiteren Kader haben." Wie schon in Krems werden die Füchse auf Tempo spielen, aber der Grat zwischen schnell und zu schnell und fehleranfällig ist schmal.