"Ich weiß nicht mehr, wie oft ich zugestochen habe. Ich fühle mich verantwortlich für seinen Tod, aber ich habe das nie gewollt", meinte eine 30-jährige Kapfenbergerin am Donnerstag vor einem Schöffensenat am Straflandesgericht Leoben. Im Mai 2007 tötete sie ihren Ex-Freund im Affekt mit 13 Messerstichen - drei davon tödlich. Bei der Polizei und vor dem U-Richter hatte sie angegeben, dass sie ihren Ex-Freund habe töten müssen, weil sie Angst gehabt habe, dass er künftig ihr oder ihren Kindern etwas antue.