Bürgerproteste in PremstättenStrabag-Manager: "Es gibt keinen besseren Standort für die Deponie"

Die Strabag plant bei Premstätten (Bezirk Graz-Umgebung) eine bis zu 30 Meter hohe Baurestmassen-Deponie. Donnerstag treffen sich Projektgegner in der Schwarzlhalle. Vorstandsmitglied Alexander Loimayr über die Bürgerproteste, die Ungefährlichkeit der Abfälle und wieso es keinen Plan B im Raum Graz gibt.

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Strabag-Manager Alexander Loimayr © Wieser
 

Herr Loimayr, die Strabag möchte am Areal des früheren Ziegelwerks Wienerberger, neben der A2, in Premstätten eine bis zu 30 Meter hohe Deponie errichten. Haben Sie mit so viel Widerstand gerechnet?

Kommentare (3)
Lamax2
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Der beste Platz??

Man darf in so einer Sache niemandem mehr trauen. Normalerweise wäre dort nach den Versprechungen der Lehmabbauer schon wieder Wald und Grünfläche, Wurde nicht eingehalten, weil man damals wahrscheinlich schon mit dieser Deponie gerechnet hat. Es gibt keinen besseren Standort- Blödsinn! Wenn es so ein ungefährliches Material ist, könnte man damit irgendwo die Landschaft begradigen, ohne die Existenzen von Menschen zu zerstören, Auch Dämme und Wälle zum Hochwasserschutz könnten gebaut werden. Ein wenig mehr Fantasie der Betreiber könnte und dürfte vorausgesetzt werden.

duesenwerni
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"Der größte Teil des Deponiematerials wird aber reine Erde aus Bodenaushub sein."

Ich finde, Erde und Baurestmassen müssten voneinander getrennt deponiert werden. Schließlich ist Erde bzw. Humusboden ein immer seltener werdendes und damit wertvolles Gut, um Wachstum von Pflanzen zu ermöglichen. Auf Beton und Ziegelschutt dagegen wächst nichts, außer der Profit der Bauunternehmer.

jg4186
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der beste Standort des Landes

Wenn das so ist, muss man das wohl akzeptieren. Irgendwo muss das alles wohl gelagert oder recyclet werden. Die Methode: "Nicht bei uns, sondern beim Nachbarn!" kann doch wohl nicht die Lösung sein. Jeder von uns, der baut oder umbaut., ist froh und dankbar, dass der Schutt weggebracht wird - wohin, wissen wir ja meistens nicht.
Und wie die Bilder ausschauen: Kann nachher nur schöner werden!