Es gibt sie auch, die guten Nachrichten: In Wien präsentierte "Bierpapst" Conrad Seidl seinen neuen Bier Guide - und kürte ein Lokal aus Graz-Umgebung gar zum Bierrestaurant des Jahres. Freuen darf sich Philipp Carstanjen, der in Graz und Gratkorn mittlerweile drei Lokale betreibt: Das Hungry Heart im Grazer Lendviertel ist ein Imbiss, der Hot Dogs auf höchstem Niveau, kombiniert mit lauter Punk-Musik anbietet. Dazu kam das Thirsty Heart in der Albrechtgasse, das mit einem breiten Angebot von Craft Beer aufwartet. Und letztes Jahr kam eben noch ein drittes Hungry Heart dazu - in Gratkorn. Im großen Lokal mitten im Ort - 60 Plätze im Lokal, 35 auf der Terrasse - steht mehr denn je die (Show-)Küche im Mittelpunkt, die auch abseits von Burgern und Junkfood amerikanisch geprägt ist. Eine große Bierauswahl gibt es sowieso: "Freundliches und bierkundiges Personal hilft bei der Auswahl auf der kleinen Karte und der langen Bierliste eine Kombination nach eigenem Geschmack zu finden. Aber es ist auch okay, einfach 'auf ein Bier' hereinzukommen", heißt es im Bier Guide.
Auch die Auszeichnung des Bierlokals des Jahres in der Steiermark ging nach Graz: Darüber darf sich Maria Moldovan-Resch, die Inhaberin Vintage Bar in der Jakoministraße, freuen. Ein "kleines, feines Lokal, das nach einer Renovierung 2021 nun in neuem Glanz erstrahlt, mit einem breiten Angebot an österreichischen Craftbieren aus der Flasche und (immer wechselnd) vom Fass verbindet", schreibt der Bier Guide.
Premiere für Foodora-Awards: Rider zeichneten zwei Grazer Restaurants aus
Über Preise freuen durften sich aber auch die beiden Grazer Lokale Freigeist und Humuhumu: Das Burgerrestaurant und die Poké-Bar im Frankowitsch erhielten Rider-Awards von Foodora. Die Preise wurden von der Lieferplattform - die bis vor Kurzem in Österreich noch mjam hieß - erstmalig vergeben. Die Sieger wurden von den Fahrerinnen und Fahrern selbst vergeben. Bewertet haben diese nicht nur die Qualität des Essens, sondern auch Kriterien wie passende Wartebereiche, freundliches Personal, ihre Wartezeit auf die Bestellung vor Ort und die Anzahl stornierter Bestellungen. Seit Anfang des Jahres wurden rund 150.000 Bewertungen durch die Rider abgegeben, hieß es seitens Foodora.
Die mehr als 2.600 Rider seien nämlich das Herzstück des Unternehmens, betont Herbert Haas, CEO von foodora Österreich: "Für uns ist es wichtig, dass sie sich in ihrer täglichen Arbeit wohl fühlen und mit unseren Restaurant-Partnern auf Augenhöhe zusammenarbeiten können." Preise gab es unter anderem auch für zwei österreichweite Ketten, die auch in Graz zu finden sind: Swing Kitchen und Dean and David.