"Im Taxigewerbe macht sich kaum mehr jemand selbstständig", meint Horst Knauss. Und aufgrund von Corona hätten viele Unternehmer ihre Beschäftigung niedergelegt, so der Chef von Taxi 889. Also legt er auch eine Vollbremsung hin und stellt den Grazer Traditionsbetrieb mit Ende August ein. Zu wenig Aufträge bekam das Unternehmen nicht, vielmehr würden die Fahrerinnen und Fahrer die Kundschaft nicht mehr rechtzeitig bedienen können, Taxi 889 sei zu klein. "Wir schaffen die Aufträge nicht mehr. Und bevor das Ganze nicht mehr zu bewältigen ist, höre ich auf", bestätigt Knauss auch einen Bericht der "Krone". Anfangs war die Rede von Verkauf und Fusionierung des Unternehmens – eine Wiener Taxizentrale hätte aber Veränderungen in Graz vorgesehen. Doch in der steirischen Landeshauptstadt wären keine weiteren Taxiautos mehr dazugekommen.
Mitarbeitermangel
Grazer Taxizentrale 889 stellt den Betrieb überraschend ein
Nachdem die Grazer Taxiinstitution vor 33 Jahren von Horst Knauss gegründet wurde, wird der Betrieb mit Ende des Monats eingestellt. Gründe dafür seien unter anderem Corona und der Mangel an Fahrern.
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