Die Doppelspitze der Stadtblauen gerät immer mehr unter Druck, seit die Kleine Zeitung Unterlagen enthüllt hat, die einen sehr lockeren Umgang mit Partei- und Klubfördergeldern dokumentieren. Parteichef Mario Eustacchio und sein geschäftsführender Parteiobmann und Klubchef im Gemeinderat, Armin Sippel, haben sich demnach ja Jahr für Jahr üppige Summen für Repräsentationskosten auszahlen lassen und - vor allem Sippel - scheint sich mit dem Steuergeld der Grazer kreativ Beraterhonorare und Reisekosten und sogar eine Förderung für seine Masterarbeit gesichert zu haben.
Umgang mit Steuergeld
Jetzt treten alle Grazer Parteien für gläserne Konten ein
Auch die Grazer FPÖ von Mario Eustacchio und Armin Sippel will nun für die Zukunft die Prüfung der Klub- und Parteiförderung durch den Stadtrechnungshof diskutieren.
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