Schaden 290.000 EuroBetrug durch Bestatter in Umland-Filialen? Holding Graz greift durch

Filialleiter im Grazer Umland sollen gegen „Trinkgeld“ Begräbnispreise reduziert haben. Der Schaden für das Unternehmen: zumindest 290.000 Euro.

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Bestatter aus Graz-Umgebung werden zum Fall für den Staatsanwalt.
Bestatter aus Graz-Umgebung werden zum Fall für den Staatsanwalt. © KLZ/Pajman
 

Das Geschäft der Bestatter ist eines, das von Pietät und Zuverlässigkeit getragen sein sollte. Das betriebsinterne Vertrauen bei der Bestattung Graz unter dem Dach der Holding Graz (vormals Stadtwerke) ist jedenfalls schwer erschüttert, seit die Innenrevision des Konzerns auf einen Hinweis hin die Bücher von drei Filialen in Graz-Umgebung genau unter die Lupe genommen hat.

Kommentare (5)
robert123456789
8
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Für eine öffentlich Gesellschaft

sollten die Begräbniskosten maximal selbstdeckend sein.
Das haben die Herren Filialleiter wohl auch so gesehen und wollten evtl. den Kunden nur das verrechnen, was tatsächlich die Leistung ist...

Morpheus17
3
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selbstdeckend ... der war gut

Kann mich noch erinnern, wie man private Anbieter nicht in die Aufbahrungshalle lassen wollte.... Die Leich is a gutes Gschäft ... denn wer fragt in der Trauersituation nach dem Preis.

tannenbaum
17
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Haben

hier auch die Schwarzen das sagen?

Ragnar Lodbrok
8
35
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Wenn man bedenkt, daß die 3 Vorstände

jeder, über 200.000 Euro im Jahr verdienen und hier kein Kunde davon etwas hat - ist d e r Schaden um einiges höher.

ratschi146
3
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Code of Conduct?

Gibt es in dieser Unternehmensgruppe keinen Code of Conduct und die dazugehörigen Mitarbeiterschulungen? Somit macht man den Mitarbeitern das Thema mal sichtbar und verständlich. Sowas gehört zur Unternehmenskultur...

Wenige schwarze Schafe kann es leider immer geben...