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Das sagt der Landeskonservator"Die Terrassenhaussiedlung ist ein hervorragender Bau"

Der Denkmalamtschef erklärt, warum eine Betonsiedlung aus den 1970ern schutzwürdig ist.

Landeskonservator Christian Brugger
Landeskonservator Christian Brugger © KLZ/Eder
 

Herr Landeskonservator, unter Bewohnern der Terrassenhaussiedlung sorgt das Denkmalschutzverfahren für Aufregung. Laien fragen, was an dem Bau des Brutalismus schützenswert sei. Ja, was?
Christian Brugger: Die Bezeichnung Brutalismus darf einen nicht in die Irre führen. Das kommt vom französischen béton brut, was Sichtbeton heißt. Dieser Baustil der 1950er, 60er und 70er hat Konstruktionselemente aus Beton als gestalterisches Mittel sichtbar gemacht. Architekten nutzten das flüssige Baumaterial, das zu Stein aushärtet, für ganz neue Formen.

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