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Projekt mit DorfcharakterBaustart für 60 neue Gemeindewohnungen am Grazer Grünanger

60 neue hochwertige Wohnungen werden am Grazer Grünanger in den nächsten Monaten gebaut. Ein Bauprojekt mit gleich mehreren Besonderheiten.

Spatenstich Gruenanger am 08.04.2021
Spatenstich: Günther Lederhaas (Geschäftsführer Granit), Mario Eustacchio (Wohnbaustadtrat), Gerhard Uhlmann (Geschäftsführer Wohnen Graz) © Foto Fischer
 

Es ist das sensibelste Wohnprojekt derzeit: Der Grazer Grünanger ist als archäologische Bodenfundstätte ausgewiesen, denn hier stand das ehemalige Lager Liebenau, das größte Zwangsarbeiterlager der NS-Zeit in Graz. Vor Baubeginn wurde das Gebiet daher von Archäologen untersucht, die in zugeschütteten Bombentrichtern aus dem Zweiten Weltkrieg mehrfach menschliche Knochenteile fanden.

Kommentare (3)
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melahide
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Als

wären in der Gegend nicht schon genug Gemeindewohnungen. Wie soll das gehen? Kinder spielen da mit der „gleichen sozialen Schicht“, gehen in die gleiche Schule mit wer „sozialen Schicht“, sehen und hören nichts anderes. Man sollte einmal mit den Gemeindebauten aufhören. Die Stadt könnte in Neubauprojekten ja auch Wohnungen kaufen. Wenn ich da ein Projekt mit zb 60 Wohnungen habe, könnten 6 gekauft und an sozial Benachteiligte als Gemeindewohnungen vermietet werden, 6 an Familien mit Arbeit aber geringen Einkommen... und die die restlichen 80 % als reguläre Mietwohnung/Eigentum.

Warum muss ich da Ghettos bilden?

Trieblhe
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@Melahide

Ist mir auch völlig unverständlich, wieso die Stadt nicht in Neubauprojekten um 4500-5000 Euro pro m2 Wohnungen ankauft und diese dann als Sozialwohnungen vermietet.

stadtkater
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Naiv:

Mit lauten und ungehobelten Geringverdiener will kein Bessergestellter freiwillig zusammen wohnen.